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Steigern Sie die Wirtschaftlichkeit des Hofes durch Analysen zur Optimierung der Milchviehherde

Das effiziente Testen einer Vielzahl von Parametern in der Rohmilch liefert wichtige Informationen für gesunde, entspannte und produktive Kühe. Es führt zu mehr Leistung und einer besseren Qualität der Rohmilch.

Raw milk testing

 

Seit der Einführung von Schnelltests vor über 60 Jahren wurden bei der Milchleistung von Kühen große Fortschritte erzielt. Doch es sind noch weitere Qualitäts- und Gewinnsteigerungen im gesamten Herstellungsprozess möglich:

• Krankheitsmanagement
• Fütterungsstrategien
• Produktivität

Deshalb müssen Milchtestlabore und Organisationen zur Verbesserung der Herdengesundheit den Erzeugern, Beratern und Veterinären relevante, zeitnahe und umsetzbare Analysen zur Verfügung stellen, beispielsweise, um die Fütterungsstrategien anzupassen. Und da Betriebe und Milchviehherden größer werden, müssen die Milchprüfzentren mehr Proben effizienter bearbeiten und mehr Daten liefern, dabei aber die Betriebskosten im Auge behalten.

Mulitparameter-Analysen von Rohmilch liefern detaillierte Einblicke, die den Erzeugern erlauben, das volle Potential aus ihrer Herde auszuschöpfen. Beispielsweise helfen Tests auf Parameter wie Harnstoff, somatische Zellen, Fettsäurenprofile und sehr viel mehr den Erzeugern, die Wirtschaftlichkeit des Hofes durch ein Maximum an hochwertiger Milch zu minimalen Kosten zu steigern.

Es hilft den Landwirten, unnötige Tierarztkosten und Milchverluste wegen Mastitis zu vermeiden

Mastitis ist insgesamt eine kostspielige Krankheit, sowohl für den Landwirt, wie für die Molkereiindustrie, weil es zu unerwünschten Tierarztkosten, Antibiotika, Milchstau, verminderter Ausbeute, schlechter Qualität und geringerer Bezahlung sowie Keulung führen kann. Allerdings können viele Fälle von Mastitis verhindert werden. Durch Schnelltests zu Anzahl und Art somatischer Zellen erhalten Landwirte Informationen und können damit Maßnahmen ergreifen, bevor die negativen Auswirkungen einer Mastitis Einfluss auf die Rentabilität nehmen.

Bei somatischen Zellen handelt es sich meist um weiße Blutkörperchen (Leukozyten), die Infektionen bekämpfen und durch Bakterien verursachte Gewebeschäden reparieren. 

Für den Landwirt ist es von entscheidender Bedeutung, nicht nur die offensichtlichen klinischen Fälle zu erfassen, sondern auch die subklinischen. Denn auf jede Kuh mit klinischer Mastitis kommen 15 – 40 andere Tiere mit einer subklinischen Mastitis, die schon bei diesen leichteren Verläufen zu geringerer Milchleistung führt. Regelmäßige Tests mit somatischer Zellzählung ermöglichen es, die Ergebnisse jeder einzelnen Kuh langfristig zu überwachen. Durch jede Veränderung in der somatischen Zellzählung ist der Landwirt rechtzeitig gewarnt.

Differenzierte somatische Zellzahl


Als Ergänzung zur Gesamtzahl somatischer Zellen fügt die Entwicklung der differenzierten somatischen Zellzählung den Milchtests eine neue Dimension hinzu. Die differenzierte somatische Zellzahl gibt ein detaillierteres Bild des tatsächlichen Entzündungszustands der Milchdrüse. Milchtestlabore können damit den Landwirten helfen, die Mastitis effektiver zu bekämpfen und die schlimmsten Auswirkungen abzuwenden.

Gleichzeitig kann die neue differenzierte somatische Zellzählung an bis zu 600 Proben pro Stunde im Rahmen der normalen DHI-Tests durchgeführt werden.

 

 

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Verbesserte Urea- und Fettsäurenprofil-Tests

Fütterungsstrategien

 

Testparameter wie Urea und Fettsäurenprofile bergen eine Fülle von Möglichkeiten zur Optimierung der Fütterung und damit zur Optimierung der Leistung pro Kuh zu niedrigsten Kosten.

 

Harnstoff für eine ausgewogene Eiweißbilanz mit minimaler Stickstoffbelastung

 

Informationen über den Harnstoffgehalt in Milch sind für Erzeuger vor allem interessant, um Ernährungsprobleme zu erkennen und das richtige Gleichgewicht zwischen Energie und Protein in den Futtermitteln zu finden. Kühe müssen für eine maximale Milchproduktion mit ausreichend Protein gefüttert werden, aber ein Zuviel an Protein über den Bedarf der Kuh hinaus erhöht die Milchproduktion nicht weiter und bedeutet nur Mehrausgaben für den Erzeuger. Harnstoff zeigt zusammen mit dem Fett-/Proteinverhältnis an, ob die richtige Balance zwischen Energie und Protein erreicht wurde.

 

Fettsäureprofile für die Fütterungseffizienz

 

Die Möglichkeit, die Hauptgruppen der Fettsäuren in einer Milchprobe zu überwachen, war ursprünglich von FOSS entwickelt worden, um die Qualität der Rohmilch, die in die Lieferkette gelangt, zu verbessern. Heute gewinnt das sogenannte Fettsäurenprofiling an Bedeutung für Fütterungsstrategien, die an Proben der einzelnen Kuh gemessen werden. 

Fettsäurenprofile können innerhalb der regelmäßigen DHI Proben als Teil der routinemäßigen Optimierung der Milchviehherde mit einem Analysator wie dem MilkoScan™ 7 RM erhoben werden.

Ausbeute durch Ketoseprüfung erhöhen

 

MilkoScan FT+ Milchproben

 

Ketose ist eine Stoffwechselerkrankung, die für Milchviehbetriebe sehr teuer werden kann. Sie kann die Milchleistung um über 500 Kilogramm Milch pro Kuh im Jahr reduzieren und hat darüber hinaus diverse Auswirkungen auf Fortpflanzung und Wohlbefinden einer Kuh. Ketose tritt auf, wenn die Energieabgabe bei der Milchproduktion in Relation höher ist, als die Energieaufnahme aus dem Futter.

Ein Screening-System, das auf bestehenden Routinetest zur Herdengesundheit mit Geräten wie dem MilkoScan™ 7 RM basiert, kann frühzeitig vor einer Ketose im Viehbestand warnen. Damit werden geeignete Anpassungen der Fütterungsstrategien ermöglicht, um die schlimmsten Auswirkungen auf die Herdenproduktivität abzuwenden.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu unseren Experten auf, um zu erfahren, wie Sie diese Lösung in Ihre Routineuntersuchungen der Milchviehherde einbinden können.

Ein effizienter Betrieb spart Kosten und stärkt Ihren Ruf als zuverlässiger Anbieter der Analyse zur Optimierung der Milchviehherde

Bei FOSS beginnt die Exzellenz in der Analyse mit hochstabilen und exakten Analysatoren und erstreckt sich auf alle Aspekte der Gerätewartung und Kalibration.

Standardisierte Geräte, Betriebssoftware und umfassende Analysemodelle

Die Geräte sind standardisiert, um über einen langen Zeitraum mit allen Geräten das Gleiche zu messen. Mit Konstruktionsmerkmalen wie selbstreinigende Pipetten wird es einfach, selbst die schwierigsten Proben schnell und effektiv zu messen.

Die bewährten Messeräte werden durch Vernetzung und Betriebssoftware ergänzt, so dass die Geräteverwaltung unkompliziert ist. Beispielsweise vermeidet die automatische Probenrückverfolgung Bedienungsfehler und die vorbeugende Wartung gemäß unseren Empfehlungen sorgt für eine optimale Leistung der Geräte.

FOSS Analysatoren werden mit globalen Analysemodellen auf Basis einer einheitlichen und umfassenden Datenbank geliefert, die über Jahrzehnte der Rohmilchtestung aufgebaut wurde. Es kann ein sehr robustes Analysemodell entwickelt werden, das viele Aspekte bei der Messung berücksichtigt, beispielsweise Rasse, Fütterung, Jahreszeit und Region. Dadurch verringert sich die Anzahl der Analysemodelle, die erforderlich sind, um die Anforderungen unterschiedlicher Tests zu erfüllen. Ein Analysemodell lässt sich aufgrund der Standardisierung leicht von einem auf ein anderes Gerät übertragen, so dass beide identische Messwerte liefern werden.

Netzwerksoftware zur Verwaltung von Analysemodellen


Dank Vernetzungsfunktionen der FOSS-Lösungen und der unterstützenden Netzwerksoftware ist die Verwaltung der Analyseabläufe einfach und kostengünstig. Beispielsweise kann das Update für eine Kalibration auf einem Master-Gerät installiert und mit einem Mouseklick standortübergreifend auf alle anderen Geräte übertragen werden. Dieser Ansatz ermöglicht es einem Spezialisten auch, Geräte aus der Ferne zu überwachen und zu warten, so dass ein Bediener keinerlei spezielle Kenntnisse oder Schulungen benötigt, sondern die Proben ganz einfach bearbeiten kann. Weiterlesen


FossManager Einrichtung

 

 

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