Die Zusammensetzung aus Fett, Protein, Gesamttrockenmasse, fettfreier Trockenmasse und Laktose so nah wie möglich an den Grenzwerten zu halten, war schon immer entscheidend, um die Rohwaren bestmöglich zu nutzen und Qualität sowie Ertrag zu sichern. In diesem Zusammenhang bedeutet die Milchstandardisierung für jede Molkerei den Eckpfeiler der Prozesskontrolle.
Die Branche sieht sich mit Herausforderungen wie dem Klimawandel, dem zunehmenden Wettbewerb durch pflanzenbasierte Alternativen, einem dramatischen Anstieg der Kosten für Energie und Rohwaren und einem Mangel an Fachkräften konfrontiert, so dass die Standardisierung näher an die Grenzwerte wichtiger denn je für einen wirtschaftlichen Betrieb ist, erläutert Michael Sievers, Global Key Account Manager of Process Sales bei FOSS.
"Wenn man bedenkt, dass etwa 50 % der Produktionskosten auf die Rohware Milch entfallen, kann eine Molkerei nur dann rentabel bleiben, wenn sie die wichtigsten Milchbestandteile in den Produkten besser nutzt, um einen Mehrwert zu erzielen", erklärt er. Um diesen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, sind automatisierte und vernetzte Prozesse erforderlich, durch die die Molkereien Daten erhalten, um fundiertere Entscheidungen zur Optimierung des Prozesses, Einhaltung der Grenzwerte, Erhöhung der Ausbeute und Sicherstellung der gleichmäßigen Zusammensetzung der Endprodukte zu treffen.
"Die Prozessautomatisierung auf ein höheres Level zu bringen, ist entscheidend", fügt er hinzu. "Weil jeder Tropfen Milch in Bezug auf die Verbesserung der Nachhaltigkeit und die optimierte Nutzung der Ressourcen zählt. Der Einsatz von Inline- und Online-Prozesskontrolle ist unverzichtbar, damit die Molkereien mit weniger Personalaufwand effizienter arbeiten und die Ausbeute erhöhen können", fasst Michael Sievers zusammen.
Erkennen. Handeln. Erkennen. Handeln. Das ist automatische Prozesskontrolle
Automatisierte Prozesskontrolle ist der Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit. Zuverlässige Echtzeitdaten über die Produktzusammensetzung alle 10 Sekunden in Verbindung mit nachträglicher Steuerung können die Schwankungen zwischen den Chargen erheblich verringern und Ihre Produktion noch enger an die Grenzwerte bringen. Ausgerüstet mit zuverlässigen Echtzeitdaten können Sie Ihre Standardisierung effektiver gestalten und verbessern damit sofort Konsistenz und Ertrag.
ProcesScan™ 2 ist eine vollautomatische Online-FTIR-Lösung für die Prozesskontrolle bei der Standardisierung von Milch und flüssigen Molkereiprodukten mit höchster Genauigkeit und Schnelligkeit. Mit dem ProcesScan 2 kann man Produktkonsistenz und Ausbeute verbessern, Produktionsschwankungen verringern, die Rohwaren bestmöglich einsetzen und das Risiko von Fehlern reduzieren. Erreichen Sie einfach immer wieder Ihre Ziele, optimieren Sie die Produktion und steigern Sie die Wirtschaftlichkeit Ihres Betriebs. Der ProcesScan 2 wird von modernsten digitalen Funktionen unterstützt und erreicht so eine einmalige automatische Prozesskontrolle.
Jeder Tropfen zählt
ProcesScan™ 2 nutzt die gleiche hervorragende Fourier-Transform-Infrarot-Technologie (FTIR) zur Milchstandardisierung wie das bekannte MilkoScan™ FT3, das zum Goldstandard in der Molkereiindustrie geworden ist. Durch die FTIR-Technologie direkt in der Produktionslinie werden zuverlässige Daten erhoben, die den Herstellern von Molkereiprodukten ein genaues Bild davon geben, was innerhalb des Prozesses abläuft. Schnelle, exakte und kontinuierliche Messungen ermöglichen Prozessanpassungen in Echtzeit und sichern die optimale Steuerung des Prozesses.
Außerdem erläutert der Global Key Account Manager, Christian Tollebäck, dass dieses Gerät nicht nur in Bezug auf Leistung und Auslastung sehr berechenbar ist, sondern "es ist schnell zu installieren und man kann mehr oder weniger sofort starten." Die Gerätestandardisierung in Verbindung mit gebrauchsfertigen Kalibrationen machen es möglich, dass der ProcesScan 2 innerhalb weniger Tage mit nur geringen Anpassungen betriebsbereit ist und dauerhaft läuft. Die Pflege der Kalibrationen ist minimal.
“Wenn Sie heute mit einem Laborgerät arbeiten, kalibrieren und validieren Sie Ihren ProcesScan 2 auf die gleiche Weise, indem Sie die gleichen Proben, die Sie für das Labor genutzt haben, wiederverwenden. Es wird von Anfang an bis zum Ende des Gerätezyklus mit einem Minimum an Aufwand für den Bediener arbeiten. Das ist wirklich eine berechenbare und sichere Investition, fasst Christian Tollebäck zusammen.
Wie kann man vom ProcesScan™ 2 profitieren
Erreichen Sie Ihre Ziele durch kontinuierliche FTIR-Analyse
Erkennen Sie Prozessabweichungen in Echtzeit. Die FTIR-Analyse mit konstanter, repräsentativer Beprobung in Verbindung mit der hohen Messfrequenz sichert akkurate und aussagefähige Ergebnisse und ermöglicht Ihnen, Ihre Milchstandardisierung näher an die Grenzwerte zu bringen.
Durch die Erhöhung der Probenanzahl lassen sich Messungenauigkeiten verringern, die Schwankungen in Ihrem Prozess reduzieren und Sie können enger an den Produktspezifikationen produzieren. Darüber hinaus können Sie Personal für andere Aufgaben einsetzen.
Leistungsvorhersage leicht gemacht
Mit gebrauchsfertigen globalen Kalibrationsmodellen ist Ihr ProcesScan 2 in kürzester Zeit einsatzbereit. Dank der herausragenden Funktionen vom MilkoScan FT3 wie dem "immer standardisiert-Konzept" liefert der ProcesScan 2 ohne Abweichungen immer das gleiche hohe Niveau stabiler Messungen. Dies gewährleistet die identisch hohe Leistung über mehrere Geräte hinweg.
Effizienter Betrieb durch vernetzte Services
ProcesScan 2 wird durch modernste digitale Funktionen unterstützt, die Ihnen einzigartige analytische Leistung und Betriebszeit gewährleisten. Verschaffen Sie sich mit Tools zur Geräteverwaltung einen Überblick über die Analysedaten einzelner Units oder Ihres gesamten Gerätebestands und schützen Sie Ihre Investitionen mit einem SmartCare™ Service- und Supportplan.
Mit Unterstützung des Gerätemanagements können Sie Ihre ProcesScan 2 Units von einem einzigen Arbeitsplatz aus überwachen und verwalten, beispielsweise, um Kalibrationsanpassungen durchzuführen oder proaktive Wartungen zur Sicherung der optimalen Betriebszeit zu planen. Das kann an jedem Ort der Welt, von jedem PC aus geschehen.