Auf vielfache Nachfrage gibt es jetzt für den automatischen Mykotoxinanalysator MycoFoss auch einen Test auf Deoxynivalenol (DON) in Gerste.
Auf DON in Gerste muss besonders bei Futtermitteln geachtet werden, weil ein Befall negative Auswirkungen auf Futterqualität und Tiergesundheit hat. Bedenken bestehen auch in Bezug auf die menschliche Gesundheit, wenn Gerste als Rohstoff eingesetzt wird, beispielsweise zum Mälzen in Brauereien.
Der Test auf DON in Gerste ergänzt die bereits bestehenden Möglichkeiten zum Test auf DON und andere Mykotoxine in Weizen und Mais.
Singleplex und Multiplex Testmöglichkeiten für den Mykotoxinnachweis
Der MycoFoss bietet automatische Singleplex und Multiplex Nachweise. Singleplex Optionen sind:
- DON in Gerste
- AFLA (AFB1, AFB2, AFG1 und AFG2) und DON in Weizen und Mais
Zusätzlich können Multiplextests für Weizen und Mais durchgeführt werden. Damit haben Sie die Möglichkeit, auf bis zu sechs Mykotoxine gleichzeitig zu testen.
Dies sind:
- Deoxynivalenol – DON
- Zearalenon – ZEA
- Aflatoxine – AFLA (AFB1, AFB2, AFG1 und AFG2)
- Ochratoxin A – OTA
- Trichothecen 2 – T-2
- Fumonisine – FUM (FB1, FB2 und FB3)
Der Test auf Knopfdruck bietet eine hervorragende Alternative zu den aufwendigen manuellen Methoden
Zwar ist die Durchführung von schnellen Tests zum Nachweis von Mykotoxinen für die Überwachung von Lebens- und Futtermittelzutaten unentbehrlich, die derzeit verfügbaren Methoden sind jedoch umständlich. Sie erfordern komplexe manuelle Schritte wie Pipettieren, Zeitüberwachung, Wiegen, Mischen und Schütteln und bergen dadurch eine Reihe menschlicher Fehlerquellen.
Im Gegensatz dazu arbeitet der bahnbrechende MycoFoss™ einfach auf Knopfdruck. Es muss nur eine gemahlene Probe im Gerät platziert und der passende Test auf dem Touchscreen ausgewählt werden.
Innovative Technologie verringert das Risiko auf allen Ebenen
MycoFoss™ verbindet eine Reihe bewährter und neuer Technologien, um einen bahnbrechenden Ansatz zum Umgang mit dem Mykotoxinrisiko zu bieten, der auf allen Ebenen sicher und genau ist.
Die patentierte Messmethode nutzt das bekannte Immunassay-Verfahren in Kombination mit einer hochentwickelten KI-Software. Einzelne Mykotoxinzellen werden herausgefiltert und mit einem fluoreszierenden Marker gekennzeichnet. Sie werden anschließend durch ein Kapillarröhrchen geleitet und mit Hilfe der bewährten Durchflusszytometrie gezählt, eine Technologie, mit der FOSS beispielsweise in der Zählung von somatischen Zellen bei der Milchkontrolle seit langem viel Erfahrung hat.
Ergänzt wird diese Lösung durch verschiedene innovative Services, die das Mykotoxin-Risikomanagement noch weiter erleichtern. Durch online-Support werden Betriebsbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Geräte sichergestellt, Vernetzungsmöglichkeiten bieten ein effizientes Datenmanagement und gewährleisten die Einhaltung von Standardabläufen. Eine ganze Geräteflotte kann von einem Arbeitsplatz aus verwaltet werden und garantiert so konsistente Tests an allen Standorten.