Die Analyseleistung aufrecht erhalten
Wie bei jedem anderen Spektroskopie-Equipment treten auch bei Geräten für die Fourier Transform Infrared (FTIR) Analyse, die in Tausenden von Molkereien auf der ganzen Welt eingesetzt werden, Abweichungen auf. Diese geringfügigen Schwankung in der Geräteleistung können beispielsweise durch Verschleiß von Teilen entstehen. Zur Kontrolle über Anzeichen von Abweichungen können FTIR-Anwender regelmäßig Referenztest mit einer sogenannten Nullstellung vornehmen.
Während der Test zum Nullabgleich einfach durchzuführen ist, ist die Kompensation der Geräteschwankung bisher etwas aufwändiger. Dazu muss eine Gerätestandardisierung durchgeführt werden. Für erfahrene Bediener ist dies ein recht einfacher Vorgang, aber dennoch nimmt er Zeit in Anspruch und verbraucht Reagenzien. Dementsprechend wird die Kontrolle meistens nur einmal alle zwei Wochen durchgeführt, und nicht zweimal täglich.
Neues Gerät, neuer Ansatz
Bei der Entwicklung des kürzlich auf den Markt gebrachten MilkoScan™ FT3 wollten die Ingenieure von FOSS eine Lösung finden, die ohne manuelle Standardisierung funktioniert.
Ziel war es, sowohl Zeit wie auch den Einsatz von Reagenzien zu sparen und dabei eine häufigere Gerätestandardisierung zu ermöglichen. Dies sollte Leistungsschwankungen vermeiden, die durch die Lücken zwischen den Gerätestandardisierungen auftreten können. Bleibt die Leistung der Geräte auf höchstem Niveau, können die Molkereien die Möglichkeiten der Prozess-Analyse zur Verbesserung von Qualität und Ertrag vollständig ausnutzen.
Ausgangspunkt für die Entwicklung waren die Daten, die durch die Nulleinstellungstests gewonnen wurden. Hieraus wurden Algorithmen gebildet, um die in Nullstellung gesammelten Daten sinnvoll nutzen zu können. Integriert in den MilkoScan™ FT3 sichern diese Algorithmen nun, dass Abweichungen unverzüglich erkannt werden. Gleichzeitig wird die Fehlerquelle ermittelt und der Anwender erhält Informationen, wie das Problem zu lösen ist. Darüber hinaus wird die Nullstellung genutzt, um alle zwei Stunden eine automatische Gerätestandardisierung durchzuführen und so kontinuierliche Spitzenleistungen zu sichern.
Die Goldgrube Nullabgleich nutzen
Die innovative, neue Art der Nutzung der Nullstellung führt nicht nur zu einfacheren und kostengünstigeren Verfahren für das einzelne Gerät. Man kann sich gleichzeitig darauf verlassen, dass die Tests des gesamten Gerätebestands konsistent sind, an jedem Ort, jederzeit. Dies macht die Übertragbarkeit unter den Geräten viel einfacher, was durch den weltweit zunehmenden Einsatz von Milchanalysegeräten immer bedeutender wird.
Das Whitepaper: 'Die Goldgrube Nullabgleich nutzen' erläutert, wie die Nullstellung zur Sicherung der Spitzenleistung von FTIR Analysegeräten eingesetzt werden kann. Das Whitepaper stellt auch die erheblichen Vorteile im Gerätebetrieb dar.