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Sechs Schritte zur effektiven Nutzung von Futtermittel-Kalibrationen

Feed pellets
Feed pellets
Von Richard Mills, Rim@foss.dk
Gebrauchsfertige Kalibrationen stellen eine günstige Möglichkeit dar. Aber zahlt es sich aus, dafür Geld auszugeben, statt eigene Referenztests durchzuführen? Und kann man die Kalibrationen auch validieren und tatsächlich auf Ihren Geräten zum Laufen bringen? Wir haben unseren erfahrenen Anwendungsexperten gefragt, wie die sichere Implementierung von Futtermittel-Kalibrationen schnell gelingt.

Maciej Socjusz ist ein FOSS Anwendungsexperte, der sich seit vielen Jahren mit der Kalibration von NIR Geräten für den Einsatz bei Futtermitteln beschäftigt. Hier sind seine sechs Schritte zu einer schnellen und erfolgreichen Implementierung.

1) Starten Sie mit der Überprüfung des Online-Zugangs auf Messergebnisse und Referenzdaten

Stellen Sie sicher, dass das Gerät mit den Netzwerk-Einrichtungen, beispielsweise FossConnect™, verbunden werden kann. Dies ermöglicht den schnellen Online-Zugang durch den Service Mitarbeiter ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs.


2) Führen Sie vor der ersten Nutzung die Validierung des NIR Gerätes durch

Dies mag überflüssig erscheinen, aber wenn es übersehen wird, kann es die Implementierung verzögern. Die Möglichkeit den gesamten Datensatz zu sehen, der während der Validierung erfasst wurde, erlaubt dem Experten relevante statistische Analysen durchzuführen, um beispielsweise zu entscheiden, wo eine Bias-Einstellung erforderlich ist, und was Sonderfälle oder Fehler sind.

3) Zeit für Beratung einplanen
Es ist wichtig, dass der Anwendungsexperte bei oder kurz nach der Installation vor Ort ist, damit sich mögliche Bedienerfehler nicht bei der Probenahme und Prüfung einschleichen, die dann schwer wieder zu ändern sind.

4) Probenahme auf kritische Rohwaren und Parameter konzentrieren
Gemäß ISO müssen mindestens 20 Proben zur Validierung einer Kalibration eingesetzt werden. Wenn die Kalibration unterschiedliche Probenarten (wie verschiedene pflanzliche Bestandteile) und bis zu sechs Parameter enthält, werden mit 20 Proben nur einige Probenarten abgedeckt. Wir empfehlen daher, zunächst mit den kritischen Rohwaren und Parametern zu beginnen. Wichtig ist auch, dass die Proben die Variationen der Parameter umfassen.

5) Nutzen Sie die Rückmeldung des Gerätes, um Proben für Referenzanalysen auszuwählen
Bei der Verwendung der Kalibrationen gibt das FOSS Gerät eine Warnmeldung heraus, wenn es zu Ausreißern kommt oder die Validität der Ergebnisse unsicher scheint. Ausreißer heißt, dass die Probe nicht in der Kalibration dargestellt wird oder dass es sich einfach um eine falsche Probe handelt. Wenn die Probe nicht in der Kalibration enthalten ist, sollte sie mit Referenzchemie gemessen werden, um zu sehen, ob die NIR Ergebnisse korrekt sind. Ab einer gewissen Anzahl von Ausreißern wird FOSS eine schnelle Fehlerbehebung an der Kalibration vornehmen. Zeigt die Validierung, dass es Abweichungen für bestimmte Proben oder Parameter gibt, müssen gegebenenfalls auch die globalen Kalibrationen angeglichen werden.

6) Führen Sie innerhalb des Netzwerkes weiterhin Checks an Zufallsproben durch
Nach der Ersteinrichtung ist die Kalibration stabil und muss nur noch einmal im Jahr durch eine Stichprobe validiert werden. Auch hierfür ist der Fernzugang ein fantastisches Tool, um dem Anwendungsspezialisten die Möglichkeit zu geben, Abweichungen zwischen Geräten, Bedienern oder Kalibrationen zu identifizieren. Genauso lässt sich das routinemäßige Hochladen und Umformatieren von Daten schnell ausführen, ohne die Arbeit des Bedieners zu unterbrechen. Die regelmäßige Überprüfung stellt sicher, dass das Gerät ständig
auf dem neuesten Stand ist. Sollte also aktuell ein Problem auftauchen, ist es einfacher und schneller zu identifizieren und zu beheben, als wenn eine rückblickende Untersuchung der Leistung vorgenommen werden muss.

 

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